Vom 26.-30. Oktober 2025 hat im polnischen Sopot nördlich von Danzig das Erasmus-Projekt „Baltic Youth – Waves for Democracy“ stattgefunden. Rund 40 Jugendliche aus 9 Ostsee-Anrainer-Staaten haben sich 5 Tage lang zu diversen aktuellen Themen ausgetauscht – alle im Zusammenhang mit der Ostseeregion. Auch fünf Jugendliche – alle von der Uni Potsdam – haben sich intensiv in die Diskussionen eingemischt. Begleitet wurden sie vom Partnerschaftsbeauftragten für die Jugendzusammenarbeit im Ostseeraum – Christopher Lucht – und dem Ostsee-Referatsleiter im Brandenburger Europaministerium MdFE.
Die ersten 2 Tage haben sich alle in die Themenfelder Demokratie, Resilienz, Artificial Intelligence und Sicherheit eingearbeitet sowie ein Manifest mit politischen Forderungen erarbeitet. Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen der Konferenz BSSSC Days of Cities and Regions. Höhepunkt aus Jugendsicht war hier die kontroverse Fishbowl-Diskussion zu Chancen und Risiken von KI im Ostseeraum, eingeleitet von BSSSC-Youth Board Mitglied Miro aus Potsdam.
Am 4. und 5. Tag waren wir 40 Jugendliche dann Teil des EUSBSR-Annual Forums (Der EU-Strategie für die Ostseeregion). Auch hier waren wir gefragte Gesprächsteilnehmer, u.a. im AI-Workshop, aber auch allgemein zu Jugendbeteiligung in Interreg, Kulturaktivitäten, Demokratie-Empowerment und der EU-Ostseestrategie im Allgemeinen.
Erfreulich aus Sicht Brandenburgs ist auch, das Miro als Jugendvertreter für ein weiteres Jahr Mitglied im BSSSC Board sein wird ebenso wie sein Stellvertreter Julius, beide aus Brandenburg: Neu ins Board wurde Viktoria aus der norwegishcen Region Telemark gewählt. Alle zusammen werden jetzt neue Initiativen entwickeln, um positive Impulse für die weitere Entwicklung der Ostseeregion zu liefern.
Das Projekt war eine gemeinsame Anstrengung von BSSSC, CBSS (Council of Baltic Sea States) und dem Baltic Sea Cultural Centre in Danzig, gefördert vom EU-Jugendpartizipationsprogramm von Eramusplus.

